Ingenhoven und der Flüsterasphalt

Dazu braucht man ja nichts mehr zu erzählen....jeder kennt ja Christoph Ingenhoven nicht nur als brillanten Redner, sondern auch engagierten und umweltbewussten Architekten....

Live erlebt habe ich seinen rasanten Vortrag beim Architekturtag im Oktober 2015, bei dem er uns mit so manchen Fakten bzw. Fragen konfrontiert hat.
Und wer die Zeit hat, ich finde es lohnt sich, sich hier genau diesen Vortrag anzuschauen.
Dort stellt er auch die ganz einfache Frage, warum wir eigentlich nicht - wie übrigens in Tokio bereits üblich - die Straßen mit Flüsterasphalt verlegen?
http://www.architecturexposed.de/dat2015_vortrag2-2.html

P.S.: Das Foto vom Fat House von Erwin Wurm habe ich in Wuppertal gemacht.

Ich mach mal was Kleines

Ich hab gedacht, ich mach mal was Kleines. Das wird mich nicht viel Zeit kosten.
Ich müsste mich natürlich mittlerweile viel besser kennen.
Denn dann beginne ich eine Arbeit, dann dauert es und dauert es, weil ich merke, ich bin da nicht zufrieden, da stimmt etwas nicht.

Als ich das las, musste ich richtig lachen, denn das kenne ich auch manchmal.
Das Zitat ist von Peter Zumthor in seinen Notizen zum Baubeginn seiner faszinierenden Bruder-Klaus-Kapelle in der Eifel.

 

Architektur in Helsinki

Workshop beim Bildungsverein.
Mich hat vor allem beeindruckt, wie sehr die Architektur in Finnland einen ganz anderen Stellenwert als hier hat....
Ob nun als Schulfach implentiert oder auch, dass jedes Gebäude eine besondere Introduktion bekommt. Auch das Mitspracherecht der Menschen, was, wie und wo gebaut wird hat mich begeistert. 

Die Architektur einer Familie

Die Böhms. Es geht nicht nur um Architektur, sondern auch um Familienstrukturen.
Sehr sensibler Film, man merkt überhaupt nicht, dass es eine Kamera ist, die das Leben der Familie Böhm begleitet hat....eine Familie mit insgesamt 5 Architekten.....
Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist, dass die Mutter, die ebenfalls Architektur studiert hatte, aber dann zugunsten der Familie nicht ihren Beruf ausgeübt hat, in dem Film einen wichtigen Stellenwert hat. Oder besser gesagt, natürlich hat sie ihren Mann, Gottfried Böhm, ständig konstruktiv beraten. Aber ihr Name tauchte natürlich nicht auf.
Frau Böhm erkrankte später an Demenz, aber auch hier ist der Film so fantastisch, dass das Wort Demenz nicht einmal auftrat. In diesem Zusammenhang fand ich das sehr sympathisch, weil es auch nicht verdrängt oder verharmlost wurde.
P.S.: Auf dem Foto sieht man u.a. den Rathausturm in Bensberg/Bergisch-Gladbach von Gottfried Böhm. Aufgenommen aus meinem Zimmer der Thomas-Morus-Akademie.

Bau

Klar, war ich auch zwei Mal hier in Dessau...Muss man einfach mal gesehen haben.
Ebenso die Meisterhäuser. Dort fand ich auch den genialen Satz von Kandinsky:
Am Anfang war der Punkt, der in Bewegung gesetzt wird und somit eine Linie erzeugt, die ebenfalls Bewegung bedeutet.
Und somit war Bewegung bei den Vorkursen am Bauhaus ein fester Bestandteil.

Der Architekturtag

hat sich in Gelb gehüllt und ich ebenfalls in gelb und dabei....fand statt in Hannover im Schloss Herrenhausen. Sehr spannend waren die Führungen:
- der Spaziergang mit Professor Bollmann. Es war eine kleine Gruppe mit gestandenen Architekten aus Hannover und es gab spannende Geschichten aus dem Plauderkästchen...
- Die Busfahrt, super begleitet und organisiert von Dr. Ute Maasberg von der Architektenkammer. Dazu hat sie die jeweiligen Architekten eingeladen, die dann vor Ort waren und wir von ihnen Vieles hören konnten zu ihren Bauten
Besonders beeindruckt hat mich die neue Synagoge Etz Chaim von Ahrens und Grabenhorst, und der Umbau der Baugruppe Südstadtschule.

Fat House

Von Erwin Wurm. Stand gemütlich im Skulpturenpark in Wuppertal. Seit ich mal vor einigen Jahren bei einem Vortrag von Erwin Wurm war, verfolge ich sehr gerne immer wieder mal seine Arbeiten.