It's all connected somehow

Ich war sehr berührt von den außergewöhnlichen Fotos von Sascha Weidner im Sprengel Museum...
Leider ist er sehr früh verstorben.

P.S.: Die Fotos sind nicht von ihm. Aber es gibt auch tolle Bücher von ihm.

 

Warum haben Sie keine Kinderwagen genommen??

Das wurde Joseph Beuys gefragt bei einer  Podiumsdiskussion, wo seine Arbeiten hitzig diskutiert wurden. Diese Frage bezog sich auf sein Werk 'Rudel', wo aus einem alten VW-Bus 40 Schlitten rauskommen, alle gleich und alle mit einer Filzrolle bestückt.
Die folgende Antwort fand ich echt spitze: dann sollten SIE vielleicht etwas mit Kinderwagen machen, wenn Sie das beschäftigt.

Ich habe heute nun endlich mal den Film Beuys von Andreas Veiel gesehen. Beuys in all seinen Facetten: als fantasiereicher und kreativer Vordenker und Revolutionär. Rastlos und geduldig am Fragen beantworten und lehren.
Schön fand ich auch, dass Beuys Picasso zitiert hat:
Nein, die Kunst ist nicht dazu da, die Wohnungen zu schmücken. Sie ist eine Waffe zu Angriff und Verteidigung gegen den Feind."
Wer nicht dazu kommt den Film zu sehen: empfehlenswert ist auch die dazugehörige Website - mit jeder Menge Tonmaterial und vielerlei mehr
www.beuys-der-film.de

African colours.

Für die Region Hannover hatte ich ein tolles Projekt mit Frauen - die erst vor kurzem aus Afrika gekommen sind....
Tanz braucht ja nicht so viele Worte und unterrichtet habe ich in Englisch und Französisch.

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African

colours.

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Auf dem Land gelandet

just land art. Region Hannover...War sehr angetan davon...Formen, Farben - Wind und die Natur...alles tanzbar. just dance
Leider war die Intraregionale nur im Sommer 2016 in der Region Hannover zu sehen.

Skulpturen in der Abendsonne

Auf dem Rückweg von einer spannenden Tagung des Bundesverbandes für Museumspädagogen in der Thomas-Morus-Akadmie bin ich natürlich auf dem Rückweg in Wuppertal im Skulpturenpark vorbeigefahren. 

Kunst zum Ankommen

Direkt am Bahnhof. Zwei besondere Bauwerke und ein spannender Verbindungstunnel....das ist das Arp Museum, direkt am Bahnhof Rolandseck mit Ausblick auf den Rhein und das Siebengebirge. Gebaut von Richard Meier.
Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp, beide sehr außergewöhnliche und einzigartige Künstlerpersönlichkeiten, die sich 1915 in Zürich kennenlernten und zusammenarbeiteten.

 

Ingenhoven und der Flüsterasphalt

Dazu braucht man ja nichts mehr zu erzählen....jeder kennt ja Christoph Ingenhoven nicht nur als brillanten Redner, sondern auch engagierten und umweltbewussten Architekten....

Live erlebt habe ich seinen rasanten Vortrag beim Architekturtag im Oktober 2015, bei dem er uns mit so manchen Fakten bzw. Fragen konfrontiert hat.
Und wer die Zeit hat, ich finde es lohnt sich, sich hier genau diesen Vortrag anzuschauen.
Dort stellt er auch die ganz einfache Frage, warum wir eigentlich nicht - wie übrigens in Tokio bereits üblich - die Straßen mit Flüsterasphalt verlegen?
http://www.architecturexposed.de/dat2015_vortrag2-2.html

P.S.: Das Foto vom Fat House von Erwin Wurm habe ich in Wuppertal gemacht.

Ich mach mal was Kleines

Ich hab gedacht, ich mach mal was Kleines. Das wird mich nicht viel Zeit kosten.
Ich müsste mich natürlich mittlerweile viel besser kennen.
Denn dann beginne ich eine Arbeit, dann dauert es und dauert es, weil ich merke, ich bin da nicht zufrieden, da stimmt etwas nicht.

Als ich das las, musste ich richtig lachen, denn das kenne ich auch manchmal.
Das Zitat ist von Peter Zumthor in seinen Notizen zum Baubeginn seiner faszinierenden Bruder-Klaus-Kapelle in der Eifel.

 

Architektur in Helsinki

Workshop beim Bildungsverein.
Mich hat vor allem beeindruckt, wie sehr die Architektur in Finnland einen ganz anderen Stellenwert als hier hat....
Ob nun als Schulfach implentiert oder auch, dass jedes Gebäude eine besondere Introduktion bekommt. Auch das Mitspracherecht der Menschen, was, wie und wo gebaut wird hat mich begeistert. 

Pepperminta

Grandioser Film von Pipilotti Rist und noch grandiosere Ausstellung von ihr in der Kestnergesellschaft Hannover.
Ebenfalls in der Ausstellung unvergleichliche Fotos von Nan Goldin, in der sie mit Vergleichen spielt.

Tanz im Kunstverein

Zusammen mit Regine Bartels habe ich bei der 86. Herbstausstellung des Kunstvereins Hannover Tanz unterrichtet....Kunstvermittlung mit Tanz am Beispiel von einer Arbeit von Andrea von Lüdinghausen. Und zwar zum Mitmachen für die Besucher. 

PIna Bausch im Skulpturenpark

Für mich ja eine echte Pilgerstätte ist der Skulpturenpark von Tony Cragg in Wuppertal.....Für Tanzbegeisterte ja sowieso eine besondere Stadt. Und in diesem Fall für doppelt bewegend, weil in der langjährige Bühnenbildner eine Hommage bekommen hat. Übrigens hat Wim Wenders in dem Glaspavillon eine wunderbare Tanz-Szene gedreht für seinen Film über Pina Bausch.
Einmal hatte ich das besondere Glück dass genau im Park dem langjährigen Bühnenbildner von Pina Bausch eine Homage gemacht wurde....

Die Architektur einer Familie

Die Böhms. Es geht nicht nur um Architektur, sondern auch um Familienstrukturen.
Sehr sensibler Film, man merkt überhaupt nicht, dass es eine Kamera ist, die das Leben der Familie Böhm begleitet hat....eine Familie mit insgesamt 5 Architekten.....
Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist, dass die Mutter, die ebenfalls Architektur studiert hatte, aber dann zugunsten der Familie nicht ihren Beruf ausgeübt hat, in dem Film einen wichtigen Stellenwert hat. Oder besser gesagt, natürlich hat sie ihren Mann, Gottfried Böhm, ständig konstruktiv beraten. Aber ihr Name tauchte natürlich nicht auf.
Frau Böhm erkrankte später an Demenz, aber auch hier ist der Film so fantastisch, dass das Wort Demenz nicht einmal auftrat. In diesem Zusammenhang fand ich das sehr sympathisch, weil es auch nicht verdrängt oder verharmlost wurde.
P.S.: Auf dem Foto sieht man u.a. den Rathausturm in Bensberg/Bergisch-Gladbach von Gottfried Böhm. Aufgenommen aus meinem Zimmer der Thomas-Morus-Akademie.

Bau

Klar, war ich auch zwei Mal hier in Dessau...Muss man einfach mal gesehen haben.
Ebenso die Meisterhäuser. Dort fand ich auch den genialen Satz von Kandinsky:
Am Anfang war der Punkt, der in Bewegung gesetzt wird und somit eine Linie erzeugt, die ebenfalls Bewegung bedeutet.
Und somit war Bewegung bei den Vorkursen am Bauhaus ein fester Bestandteil.

Der Architekturtag

hat sich in Gelb gehüllt und ich ebenfalls in gelb und dabei....fand statt in Hannover im Schloss Herrenhausen. Sehr spannend waren die Führungen:
- der Spaziergang mit Professor Bollmann. Es war eine kleine Gruppe mit gestandenen Architekten aus Hannover und es gab spannende Geschichten aus dem Plauderkästchen...
- Die Busfahrt, super begleitet und organisiert von Dr. Ute Maasberg von der Architektenkammer. Dazu hat sie die jeweiligen Architekten eingeladen, die dann vor Ort waren und wir von ihnen Vieles hören konnten zu ihren Bauten
Besonders beeindruckt hat mich die neue Synagoge Etz Chaim von Ahrens und Grabenhorst, und der Umbau der Baugruppe Südstadtschule.

Skulpturenpark in Wuppertal

Irgendwie ist der Skulpturenpark in Wuppert für mich fast schon zu so einer ART persönlichem Pilgerort geworden....
Bin ich doch eh Fan von Tony Cragg und seinen Arbeiten...und nun, Wuppertal ist ja sowieso eine Stadt des Tanzes...
Einfach herrlich, wie sich in diesem Park die Skulpturen in die Natur einschmiegen oder manchmal auch ein Gegengewicht bilden.....Es kann einem passieren, dass man so rumläuft - nichtsahnend nur dem Wind zuhört, der in den hohen Bäumen mit den Blättern spielt.... und plötzlich entdeckt man eine Arbeit.........
Egal bei welchem Wetter - eigentlich immer empfehlenswert. Und es sind nicht nur Arbeiten von Tony Cragg zu sehen, sondern auch von vielen anderen Künstlern.

Fat House

Von Erwin Wurm. Stand gemütlich im Skulpturenpark in Wuppertal. Seit ich mal vor einigen Jahren bei einem Vortrag von Erwin Wurm war, verfolge ich sehr gerne immer wieder mal seine Arbeiten.